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Zugehörigkeit Bearbeiten

Die Wissensgesellschaft gehört zur Globalisierung, Individualisierung, Neues Lernen, New Work und Konnektivität. Sie ist somit Bestandteil des Trends "Megatrend".

Definition Bearbeiten

Die engere Verknüpfung von Wissenschaft und Industrie führen zunehmend zu einem Strukturwandel, in dem wissensgestützte Dienstleistungen einen immer größeren Raum einnehmen. Demnach kommt es zu Verschiebungen in der Bedeutung herkömmlicher Produktionsfaktoren – weg von der Produktion materialintensiver Güter hin zu wissens- und informationsabhängigen Wirtschaftssektoren und Beschäftigungsverhältnissen. In der Folge – so die These – entstünden neue Wissensberufe und damit neue Arbeitsplätze, wofür wiederum besser und höher qualifiziert werden muss. Der Begriff der „Wissensgesellschaft“ wird bereits schon in den 60-er Jahren verwendet. Schon damals wurde vorausgesagt, dass das wissenschaftliche Wissen eine zunehmende Bedeutung erlangen wird.[1]

Eine Wissensgesellschaft zeichnet sich also dadurch aus, dass möglichst viele Bürger über Voraussetzungen verfügen, die es ihnen erlauben, das Angebot an Informationen kritisch und uneingeschränkt zu nutzen, um sich ein eigenes Urteil im Sinne eines vernünftigen Arguments bilden zu können.

Wissen gehört in der Geschichte der Menschheit zwar zu jeder gesellschaftlichen Entwicklungsetappe. Im vergangenen Jahrhundert hat sich die Schaffung neuen Wissens jedoch exponentiell beschleunigt. Immer mehr Menschen können sich seither an der Wissensschöpfung und am Wissenskonsum beteiligen und so neues Wissen aufbauen. Der Terminus „Wissensgesellschaft“ dient daher seit den neunziger Jahren dazu, moderne Gesellschaften zu charakterisieren und ergänzt damit andere Umschreibungen wie z. B. postmoderne, postindustrielle, Erlebnis-, Dienstleistungs- oder Informationsgesellschaft.[2]

Zwei Faktoren führen zu einem massiven Anstieg des Wissensanteils in der Wertschöpfung. Dies ist erstens die Technologie, die in immer neuen Innovationskaskaden die Produktivität erhöht. Zweitens die Globalisierung, die zu einer Abwanderung einfacher Produktionstätigkeiten in andere Länder führt. Dies erhöht den Druck auf die „Neuen Ressourcen“ der Arbeit: Die Globalisierung treibt uns nicht aus dem Haus, sondern „die Treppe hinauf“. Denn das Geld wird in Zukunft immer mehr mit Prozessen, Ideen, „Designs“, Kreativität, Erlebnis verdient. Währenddessen verliert das physische Produkt an Bedeutung; es wird zu einer „commodity“.

Wissensökonomie bedeutet in ihrem Kern, dass Kapital und Rohstoffe immer mehr durch den Input von Wissen, Knowhow und Kreativität ersetzt werden. Dies hat erhebliche Konsequenzen für unser gesamtes Kultursystem, unser Menschenbild. Es erfordert andere Arbeits- und Management-Prozesse, ein anderes Bildungssystem und einen anderen Bildungsbegriff.[3]

Weitere Unterkategorien zu Globalisierung Bearbeiten

  1. Glokalisierung
  2. Global Brands
  3. Dezentralisierung
  4. Power-Regionen
  5. Wissensgesellschaft
  6. Kreative Ökonomie
  7. Power of Place
  8. Diversity
  9. Social Networks
  10. Fair Trade
  11. Reuse, Reduce, Recycle
  12. Mega-Citys
  13. Wachstums-Cluster
  14. New Local
  15. Weltmacht China
  16. Globalkultur
  17. Multipolare Weltordnung
  18. Emerging Markets

Weitere Unterkategorien zu Individualisierung Bearbeiten

  1. DIY-Prinzip
  2. Multigrafie
  3. Phasen-Familien
  4. Wissensgesellschaft
  5. Me-Cloud
  6. Feedback-Gesellschaft
  7. Lebensqualität
  8. Selfness
  9. Life Design
  10. Life-Balance
  11. Corporate Health
  12. Entrepreneurship
  13. Sinn-Märkte
  14. Small-World-Networks
  15. Fabbing
  16. Single-Gesellschaft

Weitere Unterkategorien zu Neues Lernen Bearbeiten

  1. Neue Lernformate
  2. Clever Kids
  3. Bildungs-Business
  4. Life-Long-Learning
  5. Open Science
  6. Talentismus
  7. Wissensgesellschaft
  8. Kreative Ökonomie
  9. Open Education
  10. Weibliche Bildungsgewinner
  11. Learning Landscapes
  12. Open Innovation
  13. Collaboration
  14. Flexibilisierung
  15. Social Networks
  16. Shareness
  17. Infodesign

Weitere Unterkategorien zu New Work Bearbeiten

  1. Solution Worker
  2. Flexicurity
  3. Green Jobs
  4. Service-Ökonomie
  5. Entrepreneurship
  6. Corporate Health
  7. Life-Balance
  8. Co-Working
  9. Learning Landscapes
  10. Open Innovation
  11. Collaboration
  12. Flexibilisierung
  13. Social Networks
  14. Diversity
  15. Power of Place
  16. Kreative Ökonomie
  17. Wissensgesellschaft
  18. Talentismus
  19. Open Science
  20. Life-Long-Learning
  21. Silver-Preneure
  22. Fachkräfte-Mangel
  23. Empowerment
  24. Intrinsische Motivation
  25. Permanent Beta

Weitere Unterkategorien zu Konnektivität Bearbeiten

  1. Solomo
  2. Pop-Up-Money
  3. E-Commerce
  4. Internet der Dinge
  5. E-Health
  6. Feedback-Gesellschaft
  7. Me-Cloud
  8. Wissensgesellschaft
  9. Kreative Ökonomie
  10. Open Education
  11. Big Data
  12. Open Innovation
  13. Collaboration
  14. Flexibilisierung
  15. Social Networks
  16. Energy Grids
  17. Living Maps
  18. Smart Devices
  19. Small-World-Networks
  20. Digital Lifestyle
  21. Crowd Sourcing
  22. Real Digital

Quellen Bearbeiten

  1. http://wwwg.uni-klu.ac.at/ifeb/eb/wissensgesellschaft
  2. http://www.wirtschaftundschule.de/lehrerservice/lexikon/w/wissensgesellschaft/
  3. Horx, Matthias: Zukunftsinstitut Horx GmbH, 2007
www.marktmeinungmensch.at

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