FANDOM


Zugehörigkeit Bearbeiten

Nachhaltigkeits-Gesellschaft gehört zur Neo-Ökologie. Sie ist somit Bestandteil des Trends "Megatrend".

Definition Bearbeiten

Der Begriff "Nachhaltigkeit", "Nachhaltige Entwicklung" oder auch "sustainable development" wird heute in vielen Zusammenhängen genutzt. Bis zur Mitte der 1990er Jahre war das Thema fast nur in der wissenschaftlichen Diskussion zu finden. Danach wurde es v.a. im politischen Kontext genutzt und findet heute immer mehr auch in zivilgesellschaftlichen Zusammenhängen Verwendung. Der von der deutschen Bundesregierung berufene "Rat für Nachhaltige Entwicklung" fasst die Grundideen für nachhaltiges Handeln mit den Worten zusammen: "Nachhaltige Entwicklung heißt, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen. Zukunftsfähig wirtschaften bedeutet also: Wir müssen unseren Kindern und Enkelkindern ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge hinterlassen. Das eine ist ohne das andere nicht zu haben."[1]

Seit Anfang des Jahrtausends tauchte mit den "Lohas" eine neue gesellschaftliche Gruppe auf, die sich ebenfalls die Nachhaltigkeit auf die Fahne schreibt. Die Abkürzung steht für „lifestyle of health and sustainability“. Dahinter steht ein Kundentyp, der bewusst konsumiert und dabei auch noch kaufkräftig ist. Das Obst und Gemüse muss vom regionalen Bauern kommen, die Kleidung ist „Öko-Fashion“ und die Kosmetiklinie ist natürlich „bio“. Erstmals aufgetaucht ist der Begriff im Jahr 2000 mit dem Buch „The Cultural Creative: How 50 Million People are changing the world“ des amerikanischen Soziologen Paul Ray.

Anfang 2012 wurde von Wirtschaftsexperten auf dem Weltwirtschaftsforum Davos gefordert, dass der Kapitalismus endlich reformiert werde – Wachstum der Wirtschaft müsse nicht oberstes Ziel sein.[2]

Doch auch der vielzitierte Lifestyle of Health and Sustainability (LOHAS), der seit fast zehn Jahren der prägende Konsumstil auf dem Weg in die Nachhaltigkeits-Gesellschaft ist, wandelt sich: vom Konsumieren mit gutem Öko-Gewissen hin zu einem pragmatischen, ganzheitlichen Denken. Zu vieles scheint heute „bio“ und ökologisch-sozial korrekt zu sein. Verbraucher können angesichts „grüner“ Fake-Produkte und reiner Marketingkampagnen den ethisch-korrekten Mehrwert vielfach kaum noch erkennen. Greenwashing wird zur PR-Methode, mit der sich Unternehmen ein umweltfreundliches Image-Mäntelchen umzuhängen versuchen. In solchen Zeiten der Verunsicherung und der Komplexitätsfülle ist der Wunsch nach Transparenz besonders hoch.[3]

Weitere Unterkategorien zu Neo-Ökologie Bearbeiten

  1. Corporate Responsibility
  2. Bio-Boom
  3. Erneuerbare Energie
  4. Green Jobs
  5. Social Business
  6. Umweltbewusst
  7. Sinn-Märkte
  8. Nachhaltigkeits-Gesellschaft
  9. Green Investments
  10. E-Mobilität
  11. Green Tech
  12. Energy Grids
  13. Shareness
  14. Fair Trade
  15. Reuse, Reduce, Recycle
  16. Urban Mining
  17. Urban Farming
  18. Mixed Mobility
  19. Post-Carbon-Gesellschaft
  20. Smart Buildings

Quellen Bearbeiten

  1. http://www.nachhaltigkeit.info/artikel/nachhaltigkeit_1398.htm
  2. http://www.wissen.de/nachhaltigkeit-fuer-die-gesellschaft-von-morgen
  3. https://www.westfalenhallen.de/messen/fair/downloads/fair/FINAL_Fair_Trendstudie_web.pdf

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki