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Infodesign

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Zugehörigkeit Bearbeiten

Infodesign gehört zu Neues Lernen. Es ist somit Bestandteil des Trends "Megatrend".

Definition Bearbeiten

Die zunehmende Datenflut in unserem Informationszeitalter und die immer schneller voranschreitende Entwicklung in den Informations- und Kommunikationstechniken haben dazu geführt, dass die Nutzer immer häufiger überfordert sind. Um die Masse an Informationen strukturiert aufzubereiten und diese so darzustellen, dass sie effizient und effektiv genutzt werden kann, etablierte sich das Berufsfeld des Informationsdesigners.

Robert E. Horn, der Gründer der Information-Mapping-Methode – eine Technik zur Analyse, Organisation und Strukturierung von Informationen – bezeichnet den Begriff des Informationsdesigns folgendermaßen: „Informationsdesign ist die Kunst, Informationen so aufzubereiten, dass sie von Menschen effizient (wirtschaftlich) und effektiv (wirkungsvoll) genutzt werden können.“ Informationsdesigner arbeiten an der Schnittstelle der Benutzer-Maschine-Interaktion und sind neben den Informationsarchitekten für die bessere Handhabung und Darstellung von Informationen zuständig.

Informationsdesigner sind in unterschiedlichen Bereichen und Branchen tätig. Sie gestalten Informationen für klassische Printmedien und digitale Medien. Handbücher, Bedienungsanleitungen und Broschüren gehören genauso zu ihrem Tätigkeitsfeld wie Websites, Software-Interfaces und Displays von Fahrkartenautomaten und Mobiltelefonen. Darüber hinaus entwerfen Informationsdesigner Leitsysteme für Messen und Flughäfen, große Gebäude und Ausstellungen. Sie testen Websites, Bedienoberflächen und Navigationssysteme auf ihre Benutzerfreundlichkeit (Usability).

Da der Mensch als Empfänger von Informationen keine datenverarbeitende Maschine ist, muss sich der Informationsdesigner zunächst mit den allgemeinen anthropologischen, biologischen und psychologischen Gesetzesmäßigkeiten menschlicher Wahrnehmung auseinandersetzen. Dazu gehören u.a. auch die Bereiche Informationswissenschaft, Kommunikationstheorie und Linguistik. Die Beschäftigung mit den Grundlagen menschlicher Wahrnehmung und Kommunikation bildet also die Voraussetzung für die Vorstellung vom Nutzer und seinem Verhalten und somit für ein späteres, einwandfrei funktionierendes Informationsdesign.

In einem zweiten Schritt geht es darum, ein geeignetes Medium sowie eine zweckmäßige Darstellungsform zu wählen, um eine bestmögliche Kommunikation gewährleisten zu können. Dazu ist es notwendig, die Zielgruppe auf ihr Kommunikationsverhalten hin zu analysieren. Woher bezieht die Zielgruppe ihre Informationen? Aus der Zeitung oder Magazinen? Oder aus dem Internet? Wie sicher ist der Umgang mit dem ausgewählten Informationsträger?

Die Inhalte an Informationen sollten in einem dritten Schritt im Sinne des Nutzers (der Zielgruppe) optimal strukturiert und aufbereitet werden. Durch den interdisziplinären Ansatz sucht der Informationsdesigner aus der Fülle an Möglichkeiten die für den User freundlichste und effizienteste. Das gestalterische Element wird rein User-orientiert eingesetzt, wobei Elemente wie Farben, Schriftgrößen, Bilder und dergleichen auf ihren Nutzen hin überprüft werden und nicht bloß, um Aufmerksamkeit zu erwecken. Durch die zunehmende Globalisierung gewinnt das Informationsdesign heute und in der Zukunft eine bedeutende Rolle, um den Austausch an Informationen verschiedenster Sprachen schnell und effizient zur Verfügung zu stellen. Dabei geht es darum, das Informationsmaterial so auf den Punkt zu bringen, dass die Informationen auch für verschiedene Kulturen gleichzeitig zu entschlüsseln sind.[1]

Weitere Unterkategorien zu Neues Lernen Bearbeiten

  1. Neue Lernformate
  2. Clever Kids
  3. Bildungs-Business
  4. Life-Long-Learning
  5. Open Science
  6. Talentismus
  7. Wissensgesellschaft
  8. Kreative Ökonomie
  9. Open Education
  10. Weibliche Bildungsgewinner
  11. Learning Landscapes
  12. Open Innovation
  13. Collaboration
  14. Flexibilisierung
  15. Social Networks
  16. Shareness
  17. Infodesign

Quellen Bearbeiten

  1. http://blog.seibert-media.net/blog/2007/09/25/informationsdesign%E2%80%93eine-

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